Erster Honig der Saison im Glas – 16. Mai 2011

Heute haben wir den ersten Honig der Saison abgefüllt. Geschleudert hatten wir 6 Waben vor zwei Wochen. Das war sozusagen eine “Notschleuderung”, da das Volk keinen Platz mehr hatte, um neuen Honig zu machen. Ergebnis: 25 Gläser reinen Uelversheimer-Blüten-Bienenhonig. Der erste Honig ist doch immer der Beste, oder?

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Weiselzellen, Wandern und Wunderbarer Honig

Muttertag ist quasi DER perfekte Tag um sich der Mutter schlechthin zu widmen: der Königin. Und genau das haben wir heute getan. In einem regelrechten Imkermarathon waren wir von 09:00 bis 22:00 Uhr ununterbrochen beschäftigt, was sehr anstrengend war, sich aber auch gelohnt hat:

P1050650Morgens früh um neun haben wir mit den beiden Völkern begonnen, die noch bei uns in Uelversheim stehen. Da wir anderthalb Tage vorher zum ersten Mal das sogenannte “Fluchtschied” eingebaut haben (gibt es hier zu kaufen), waren die beiden Honigräume nahezu bienenfrei: das war richtig klasse und hat viel Arbeit und Zeit gespart, auch wenn der Brutraum dadurch etwas überfüllt war.

Die Honigernte hat sich stark in Grenzen gehalten: vor allem nach der letzten spontanen Notschleuderung haben wir uns hier viel mehr erhofft. Ernteergebnis: vier Rähmchen voll Honigwaben aus dem ersten Volk.

Im Brutraum sieht alles super aus: viel Brut und auch Weiselzellen, also schnell das Ablegerkästchen geholt und aus Brut, Weiselzellen und ein paar Futterwaben einen Ableger gezaubert.

P1050649 Da eines der drei Wandervölker beim letzten Mal einen Polleneinschub erhalten hatte, war ein zugeschnittenes Styrodur-Plättchen übrig und weil genau das noch bei einem der beiden zu-Hause-Völker gefehlt hat, wurde das spontan mit eingebaut. Das Styrodur verhindert, dass die Bienen unter den Brutraum-Rähmchen immer wieder aufs Neue Wildbau anhängen und meistens mit Drohnenbrut versehen. Das macht nämlich zum einen uns Arbeit und zum andern kostets die Bienen unnötige Energie.P1050651

Im zweiten Volk gabs dieselben Ergebnisse: wenig Honig ( 2 Honigwaben geerntet), dafür aber viel Brut und massig Weiselzellen. Aus diesem Volk haben wir den neuen Ableger mit Bienen versorgt und damit nicht nur die Krabbler bleiben, das Ein-/Ausflugsloch erstmal zugemacht.

P1050652 Nach den lausigen 6 geernteten Honigwaben gings dann hoffnungsvoll zu den drei Völkern, die bei den Rapsäckern stationiert waren.

Angefangen haben wir hier mit dem zweistöckigen Volk: der Honigraum war noch nicht erntebereit, die Mädels hier haben wesentlich weniger geerntet, als die Völker, die wir daheim gelassen haben: wuh… das ist herb. Hier gabs also nichts zu ernten, dafür strotzte der Brutraum nur so vor Brut und Weiselzellen. Also haben wir spontan einen zweiten Ableger gemacht. Vielleicht ist die schlechte Ernte ein Ergebnis davon, dass dieses Volk als deutlich schwächstes Volk aus dem Winter kam und immernoch zwei oder drei Wochen hinterherhängt…

Die beiden dreistöckigen Völker mit einem Brutraum und zwei Honigräumen hat dann aber alles wieder aufgeholt: aus beiden Völkern je eine komplette Zarge voll Honigwaben (Gewicht 32kg und 34kg ) sind satte Ernten.

P1050660 Mit dieser Ernte ging es dann wieder nach Hause zum Entdeckeln und Schleudern und unterwegs haben wir die beiden Ableger zur Aufzucht in Alsheim abgestellt. Hier sollten die Bienen Ruhe haben vor den ausgewachsenen Völkern und nch den Rest der AKazienernte mitmachen können.P1050653

Das Honigschleudern war zwar der klebrigste, dafür aber erholsamste Teil des Tages: man kann beim Entdeckeln sitzen, schwitzt nicht, wie in Imkermontur in der prallen Sonne und vor allem: man sieht den Honig fließen!

Nach dem Schleudern und Sachenbeiseiteräumen hat es dann langsam zu Dämmern begonnen und wir konnten die Völker auf den Anhänger aufladen und wieder nach Hause fahren. Spontan haben wir eines der drei Wandervölker auch mit nach Alsheim gestellt, in der Hoffnung, dass diese vielleicht noch etwas von der Akazienernte mitnehmen.

Als letzte Amtshandlung des Imkertages wurde dann um 22 Uhr noch ein Futterteig aus Puderzucker und altem Honig angerührt, zwischen zwei Mittelwände geklebt und dem zweiten Ableger als Startfutter eingebaut.

So: fertig … fix und fertig …ein toller, aber sehr sehr anstrengende Bienenmuttertag


die Beekeepers aus Uelversheim

 

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Notschleudern am Tag der Arbeit

Die Bienchen sind sozusagen dei Vorbild-Arbeiter/innen schlechthin, da passt es doch, dass wir am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, “notschleudern” mussten. Bei einer kurzen Kontrolle haben wir gesehen, dass der Honigraum quasi voll ist: fast keine Honigkapazitäten mehr: dabei war Schleudern frühestens in einer Woche eingeplant. Tja: man kann eben nicht alles planen.

Also wurde heute eine spontane Notschleuderaktion eingeleitet: 19 Kilo (abzüglich das Gewicht von Rähmchen und Wachs) haben die 6 vollen Waben auf die Waage gebracht:

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die erste Pollenernte

Bisher hatten wir uns noch nicht ernsthaft mit dem Thema “Pollenernte” beschäftigt. Nach 10 Jahren war es jetzt aber an der Zeit, das mal zu tun: die Bienen lagern unglaublich viel Pollen ein, was zwar gutes pollenfalle256546531621Futter für den Winter ist, aber unten Platz für Brut und oben Platz für Honig wegnimmt. Daher haben wir uns entschieden, das Pollensammeln einmal zu testen und haben diese Pollenfalle vors Flugloch gestellt:

Schon nach dem ersten Tag war eine überraschend große Pollenportion gesammelt und ich muss sagen: lecker! Schön würzig, zart, schmeckt einfach nach Natur, finde ich und gesund isses natürlich auch: toll!

P1050595Das Prinzip der Pollenfalle ist total simpel: die Bienen müssen sich durch ein kleines Loch zwängen bevor sie zum eigentlichen Beuteneingang kommen. Beim Durchslochzwängen streifen sie sich die gesammelten Pollen ab und diese fallen unten in eine kleine weiße Schale, die man abends dann entleeren und morgens auf einem Butterbrot essen kann .

 

 

 

die Beekeepers aus Uelversheim

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aufgestockt

Damit die Bienen am Rapsfeld genug Platz für den Honig haben,. haben wir die Beuten heute um eine Zarge erweitert. Da wir nur noch zwei weitere Zargen hatten, mussten wir uns beim dritten Volk so behelfen, dass wir die Hälfte der fast vollen Honigwaben rausgenommen und dafür leere Mittelwände eingesetzt haben. DIe 6 Honigrähmchen haben wir dann gleichmäßig auf die beiden naderen aufgestockten Völker verteilt. Damit haben alle drei Völker 6 brandneue Mittelwände an denen sie bauen können und anschließend Honig einlagern können.

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Das gelbe Volk hat zudem eine große Pollenfalle zwischen den EIngang und den Brutraum bekommen. Wir sind gespannt, wie und ob das funktioniert…

 

 

die Beekeepers aus Uelversheim

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auf zum Rapsfeld

Heute Abend haben wir drei der fünf Völker eingepackt und haben sie nach Guntersblum in die Nähe der Rapsfelder gestellt. Alle Völker haben im Moment zwei Zargen – wir werden ein Auge darauf haben, wann wir aufstocken müssen. Im Unterschied zum letzten Jahr haben wir den ungedeckelten Honig nicht ausgeschleudert bevor wir ans Rapsfeld gewandert sind. Dadurch ernten wir keinen unreifen Honig, haben aber im Gegenzug weniger reinen Rapshonig und nicht so viel freien Platz in der Zarge … am Ende wissen wir, ob es eine gute Entscheidung war.

Hier wieder ein paar kurze Impressionen in Bild ohne Ton:

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die Beekeepers aus Uelversheim

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10.04.11 Alles durchgesehen und sortiert

Heute alle fünf Völker durchgekuckt und zufrieden festgestellt, dass alle viel Brut haben und es den Bienen gut geht. Die Honigwaben aus dem Brutraum wurden nach oben geschafft und ausbaufähige Mittelwände in den Brutraum gehängt.

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Jetzt kommt der Raps: mal sehen, wie das wird

 

die Beekeepers

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sehr gestärkt und viel Brut

Heute haben wieder alle 5 Völker durchgeschaut, was innerhalb von einer Stunde  erledigt war. Das liegt daran, dass alle Völker nur eine Zarge haben und wir auch nur zwei oder drei Rähmchen rausgeholt und angeschaut haben. Ergebnis: den Bienen gehts gut, sie haben sich schon deutlich vermehrt und schon wesebntlich mehr Brut als noch vor 2 Wochen. Diesmal gibts auch ein paar BIlder:

 

die Beekeepers

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März 2011–alle habens geschafft: direkt nochmal nachfüttern

Es ist März, es wird wärmer und die Sonnenstrahlen der letzten Tage haben die Bienen schon ins Freie gelockt. Da haben wir schon gesehen, dass die Bienen den Winter sehr gut überstanden haben. Heute haben wir uns dann davon überzeugen dürfen und haben mal in alle Zargen reingeschaut: Allen fünf Völkern geht es hervorragend. Kaum Unterschiede in der Stärke der Völker, alle haben schon ein bisschen Brut, wenn auch sehr verteilt und noch nicht wirklich flächig angelegt. Auch die “Windeln” sehen sehr gut aus: wenig Fallbienen, wenig Schmutz: toll!

Die bessere Durchlüftung durch das Öffnen der hinteren Luke war sehr gut gegen Nässe im Stock: das werden wir beibehalten.

Aus Althonig und Puderzucker haben wir einen Futterteig geknetet, von dem wir heute jedem Volk eine Hand voll in die Beute gelegt haben: das sollte dann reichen, bestens gestärkt in den Frühling zu starten.

Schön, wenn´s so gut klappt: Honigsaison 2011, wir kommen!

 

 

die Beekeepers

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Futter- und Säurestand 19.09.2010

Volk

Flugbetrieb

Säure

Futter

Queen von

Notice 19.09.10

Ertrag

Rot

ok

Reste verdunsten

3,5

Wenig auslfd. Brut – offener, honey

gelb

3

No look

blau

3

No look

weiß

3

No look

grün

2,5

Wenig auslfd. Brut –offener honey –sitzen auf 8 waben

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