Auch wenn die Blüte erst beginnt: wir haben heute früh vor Flugstart schon einmal die beiden stärksten Völker zum Rapsfeld gebracht. Dabei die unteren Wildbauvermeidungsböden eingesetzt und nach getaner Arbeit einen Kaffee getrunken: 

2 Völker schon mal zum Rapsfeld gebracht
Ablegerstand Alsheim: zweistöckig
Einer der drei Ableger von letztem Jahr ist gestern nach Guntersblum zu Björns Stand gekommen. Er hat ihn gut brauchen können. Die anderen beiden hiergebliebenen haben wir gerade auf zweistöckig erweitert. Weißer Stern und grüner Punkt haben beide sehr viele Bienen, schöne Brot und genug Futter. Beim grünen Punkt haben wir die rot markierte Königin sogar gesehen. Nach dem wärmsten März seit Aufzeichnung sieht es bei den Bienen gut aus. .
start ins bienenjahr 2017
Am 16.02.2017 war es soweit. Sonnenschein und 10 Grad Celsius. Sie fliegen wieder die kleinen Freundinnen. Und zwar alle fünf Völker in Uelversheim. Jubel ist angesagt. Die Windeln konnte ich noch nicht ziehen, weil sie wieder verdammt fest sitzen. Wird noch. Und so schaut es aus: Rot-Gelb und Blau sitzen auf 8-9 Waben und haben handtellergroß gedeckelte Brut- Praller geht es nicht. Beide brauchen bald eine zweite Zarge aber auch nicht zu früh, sonst wird es frisch in der Beute. Rot, Gelb und Grün sind mit je ca 5-6 Waben etwa gleich gut besetzt. Alle fünf haben noch etwas Futter. Außer Rot haben die Völker je 250 g Bienenbrot bekommen. Zufüttern bleibt jetzt die Aufgabe, um gut über die Zeit zu kommen, bis alles blüht.
fünf von fünf fliegen in den Frühling
Das ist toll, so solls sein: Alle fünf Völker haben den Winter erfolgreich überstanden und fliegen bei schönem Sonnenschein schon ein bisschen raus: 

am Flugloch Ende Oktober
An sonnigen Tagen bei ca 10-12- Grad könnten man meinen, es sei Frühsommer, wenn man Ende Oktober an der Einflugschneise am Flugloch steht. 
an einem sonnenschein-nachmittag
Nachdem sich leichter Nebel verzogen hatte, war es ein sonniger Sonntagnachmittag und die Bienen sind geflogen als stünde alles in voller Blüte. Einige Pollen haben sie tatsächlich nach Hause gebracht. Heute habe ich als letztes Volk unsere Grünen durchgesehen. Die dritte Zarge mit dem leeren Dispenser und dem fast leeren Zuckerwassereimer wurde heruntergenommen. Die zweite Zarge hatte einige gut gefüllte Futterwaben aber insgesamt hat Grün zu wenig Bienen für eine Überwinterung auf 2 Zargen. (Da höre ich schon wie sich einer freut im Hintergrund). Das Volk hat wenig Brut auf 2 Waben ist aber insgesamt top. Die helle Buckfastkönigin hat mir freundlich die Hand geschüttelt und sich bis zum Frühjahr 2017 verabschiedet J. Also die leeren oder fast leeren Futterwaben wurden aus dem Brutraum genommen und gegen volle aus dem Honigraum getauscht. Insgesamt konnten an das rote und das blaue Volk noch drei Futterwaben bei dieser Aktion abgegeben werden und 2 leidlich gefüllte Waben wurden eingewintert. Jetzt fehlen nur noch die Unterböden und der Einbau der Rückwand und die ersten Flocken können fallen.
Blaues Volk durchgesehen
Heute habe ich das blaue Volk auf eine Zarge reduziert. Es ist zu meiner Überraschung unser kleinstes Volk, es sitzt auf etwa 5 Waben. Davon werden drei intensiv bebrütet. Die beiden gedeckelten Futterwaben aus der 2. Zarge habe ich nach unten gesetzt. Es können hier noch mind. 2 weitere Futterwaben zugesetzt werden bzw. gleich weiter füttern. Am ehesten mit Bienenbrot, da es doch nachts schon recht kühl wird.




